Interview mit Herrn Dr. Dierl

Größe185cm
Alter34 Jahre
GeborenNord Thüringen
Abinote1,1
Fächer Mathe, Physik

Wie spricht man Ihren Namen genau aus?

Wie man’s schreibt „Dierl“. D-i-r-l

Was haben Sie gemacht, bevor Sie Lehrer geworden sind?

Ich habe technische Physik in Ilmenau (Thüringen) studiert, habe dann in Osnabrück in theoretischer Physik promoviert. Danach war ich in Berlin an der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB). Nach zwei Jahren intensiver Arbeit habe ich mich dann entschieden, ins Referendariat zu gehen.

Was wollten sie als Kind werden?

Auf alle Fälle kein Astronaut oder Pilot, sondern irgendetwas Technisches. Aber als Kind hatte ich nie wirklich einen direkten Berufswunsch.

Lieblings-/Hassfach in der Schule?

Mathe und dann Physik waren meine Lieblingsfächer. Sport habe ich in der Unterstufe ungern gemacht. Aber in der Oberstufe hat mir auch das Spaß gemacht, da man frei wählen konnte. In der Oberstufe haben mir Biologie und Chemie nicht so viel Spaß gemacht, da wir so viel auswendig lernen mussten.

Welche Fächer würden Sie unterrichten, wenn Sie jetzt nicht Mathematik / Physik machen würden?

Jetzt Chemie. Nach der Schule hätte ich das auf keinen Fall gesagt, aber im Studium habe ich den Spaß an der Chemie wiederentdeckt.

Schlimmste Schülerfragen?

Im Unterricht gibt es Fragen, bei denen man sich denkt, wie man auf solche absurden Fragen kommt, aber das ist nun mal so.
Fragen, die ich wirklich nicht haben kann, sind solche über mein Privatleben. Da muss man dann schon etwas trennen.

Was muss ein Lehrer mitbringen?

Das steht bestimmt irgendwo im Internet, aber was ich für wichtig finde, ist, dass ein Lehrer offen für die Schüler ist. Er muss ein Gespür für die Schüler haben oder entwickeln.

Was möchten Sie anders machen als Ihre Lehrer?

Was ich nicht möchte, ist eine Folie auflegen und dann den Schülern sagen, dass sie die abschreiben sollen. Das hatte mir damals auch die Freude an der Chemie genommen.
Ein Lehrer muss Tannenbaum das Thema in eigenen Worten erklären und das geht beim Abschreiben einfach nicht. Ich will deshalb auch möglichst viele Experimente machen, aber leider ist das nicht immer möglich.

Meinung: Digitales Klassenzimmer?

Ich bin da noch etwas skeptisch, da gibt es auf jeden Fall noch Einiges zu entwickeln, aber es hat auch definitiv Vorteile. Das handschriftliche Schreiben ist mir dabei aber noch besonders wichtig, denn vieles geht über die Hand in den Kopf.

Wie würden Sie Ihren Kaffeekonsum auf einer Skala von „super chillig“ bis „voll hardcore“ einschätzen? Könnten Sie auf Kaffee verzichten?

In der Schule trinke ich keinen Kaffee, aber zu Hause beginnt mein Tag mit Kaffee, so komme ich am Tag auf etwa 4 Tassen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ganz klassisch „Spaghetti“. Da ich einen kleinen Sohn habe, kriege ich davon aber auch nicht zu knapp.
Auch lecker finde ich „Rahmen Schnitzel“, aber eigentlich schmeckt mir alles.

In welches Land möchten Sie gerne mal reisen?

Ich war schon da, aber Norwegen, dort ist es ganz schön.

Welche Superkraft würden Sie für einen Tag oder auch länger beherrschen?

Teleportieren. Einfach mal an jedem möglichen Ort zu sein

(Kindheits-)Idol?

Einstein, aber das ist vielleicht etwas abgedroschen. Auf jeden Fall mein Doktorvater

Wenn Sie ein Gemüse oder Obst wären, was wären Sie?

Ananas vielleicht, die ist meistens süß, kann aber auch mal sauer werden.

Hätten Sie einen Wunsch frei; welcher wäre das?

Früher hätte ich gedacht einen Audi A6. Aber eigentlich ist es, dass alle gesund bleiben, und mein Sohn gut aufwächst.

Ananas auf Pizza?

Interessant, aber würde ich mir nicht bestellen

Lieblingsfilm/-buch?

Die ganze Bud-Spencer-Reihe, aber auch von Quentin Terentino und als Film Pulp Fiction.

Buch: Ich lese gar nicht so viel. Zuhause habe ich aber ganz viele Fachbücher.

Haben Sie jemals etwas Illegales getan? Bzw. was war das Verrückteste, das Sie jemals getan haben?

MP3 gedownloadet.

Was ist schlimmer: Stau oder Zeitdruck?

Am schlimmsten beides zusammen. Aber mit Zeitdruck kann man umgehen. Aber Stau ist nur vergeudete Zeit.

Ihr Lieblings-Emoji?

🤗

Was würden Sie als erstes tun, wenn eine spontane Zombie-Apokalypse ausbricht?

Was kann man dagegen machen? Ich würde versuchen, rational zu bleiben und die Lage zu analysieren. Je nachdem, wie viele es sind, würde ich gegen die Zombies vorgehen oder mich verstecken.

Mit welcher (verstorbenen) Persönlichkeit würden Sie sich gerne einmal unterhalten? Und was würden Sie mit dieser Persönlichkeit unternehmen/besprechen?

Mit Stephen Hawking hätte ich gern mal gesprochen. Gerade fachlich. Über seine Schwarze-Loch-Theorie, aber auch wie er solche theoretischen Ideen kommt. Ich kann sein Buch „Das Universum in der Nussschale“ eigentlich für jeden empfehlen.

Sie haben einen Doktortitel. Worum geht es (kurz gesagt) in ihrer Dissertation?

Sie hieß „Wechselwirkungseffekte in getriebenen Diffusionssystemen“. Man hat irgendwelche Teilchen, die führen eine gerichtete Bewegung aus und die anderen Teilchen spüren das auch.
Das Ziel der Arbeit war es, das auf einem Gittergasmodel darzustellen.

Was ist Ihr größter Traum?

Viele Träume haben sich schon erfüllt. Ich habe eine Familie und der geht es gut und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Was sollte man noch über Sie wissen?

Ich spiele gerne mal Gitarre.

Sie können jetzt sagen, was Sie wollen. Dieser Satz wird genauso in der Profil abgedruckt.

Ich freue mich hier am Werner zu sein und ich freue mich auf euch Schüler.

Über Adrian B 2 Artikel
Ich bin Adrian Beichler, ich bin jetzt in meinem letzten Jahr auf dem Werner, bin aber trotzdem erst seit kurzem in der Profil. Ich schreibe über verschiedenste Sachen, auf die ich gerade Lust habe, auch wenn ich mich eher im Bereich der Naturwissenschaften Zuhause fühle.