Gleichberechtigung für Mann und Frau

Gleichberechtigung ist ein großes Thema, und es wird viel darüber diskutiert. Beispielsweise über das Gehalt. Frauen werden meiste schlechter bezahlt, obwohl sie denselben oder sogar einen besseren Job haben.

In den 50er-Jahren bereiteten sich Mädchen auf ihre Rolle als Mutter und Hausfrau vor. Nach der Schulzeit konnten die Mädchen entscheiden, ob sie zuhause blieben und im Haushalt der Mutter mitzulernen, oder im elterlichen Betrieb zu helfen. Damals war es üblich, dass die Mädchen mit etwa 20 Jahren heirateten. Die Frauen hatten alles zu erledigen, was zum Haushalt gehörte, z.B. kochen, spülen, nähen und natürlich auch die Kinder zu erziehen und zu versorgen.

Vor rund 120 Jahren entstanden große Fabriken. In den Fabriken arbeiteten Männer und Frauen bis zu 16 Stunden am Tag, aber Frauen bekamen nur den halben Lohn für ihre Arbeit. Damals verbreitete sich die Meinung, dass ein Beruf für Frauen ohnehin nichts wäre. Frauen seien dafür gedacht, sich um den Haushalt und um ihre Kinder zu kümmern.

Ein eigenes Konto stand einer Frau lange Zeit nicht zu. Das gesamte Vermögen verwaltete der Mann. Hat die Ehefrau gearbeitet, musste sie ihren Verdienst dem Ehemann überlassen. Hatte der Ehemann den Eindruck, dass seine Frau den Haushalt vernachlässigte, konnte er den Job der Frau jederzeit kündigen. Dies galt in der Bundesrepublik bis 1958 (eigentlich sogar bis 1977).

Bei dem Thema Gleichberechtigung ist in den letzten Jahrzehnten also sehr viel passiert.

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